"Ich bin kein Missionar"

Politik | Nina Horaczek | aus FALTER 35/07 vom 29.08.2007

PAPSTBESUCH III Christian Konrad, Generalanwalt des Raiffeisenverbands, sorgte dafür, dass die Basilika Mariazells nicht einstürzt. Hier erzählt er, wieso er nicht Priester, sondern einer der Mächtigsten des Landes wurde.

Die Basilika von Mariazell steht in einem erstaunlich winzigen Bürozimmer in der Hollandstraße im 2. Bezirk. Umgeben von Hirschgeweihen, einem mächtigen Holzkreuz und einer Miniatur der berühmten Wallfahrtskirche, residiert hier einer der mächtigsten Männer der Republik: Christian Konrad, 64. Ihm hat Papst Benedikt XVI. zu verdanken, dass bei der Predigt in Mariazell das Kirchendach nicht zusammenbrechen wird. Im Jahr 1995 drohte die Wallfahrtskirche schlicht zu zerbröseln. Fenster waren kaputt, Fassadenteile bröckelten, der Hochaltar war beschädigt. Konrad rief eine Rettungsaktion ins Leben, schickte die Führungskräfte des Landes auf Wallfahrt und ließ sie ihre Brieftaschen zücken. Heute ist die Basilika restauriert. Wenn Konrad nicht gerade Kirchen rettet


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