"Operette ist sauschwer!"

Kultur | Carsten Fastner | aus FALTER 35/07 vom 29.08.2007

MUSIKTHEATER Der Burgschauspieler Robert Meyer startet in seine erste Spielzeit als Volksoperndirektor. Mit dem "Falter" sprach er über sein Verhältnis zu Franz Morak, grauenhafte Wunschkonzerte und die deutsche Staatsbürgerschaft.

Robert Meyer, 53, ist einer der bekanntesten Nestroy-Schauspieler des Landes, und genau deswegen dürfte der gebürtige Bayer vergangenes Jahr von seinem einstigen Burgschauspielerkollegen, dem damaligen Kunststaatssekretär Franz Morak (ÖVP), als Direktor der Wiener Volksoper ab der Saison 2007/08 bestellt worden sein. Den Vorwurf, dass er über keinerlei Leitungserfahrung verfüge, parierte Meyer damals mit dem Nestroy würdigen Satz: "Irgendwann hat jeder Direktor noch nie ein Haus geleitet."

Drei Direktoren - Klaus Bachler, Dominique Mentha und Rudolf Berger - hatten die Volksoper zuvor vorzeitig verlassen, die Auslastung lässt seit langem zu wünschen übrig, und auch die künstlerische Erfolgsbilanz der letzten Dekade fiel schmal aus. Nun versucht Meyer,


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