"Die Moderne ist ein leichter Weg"

Kultur | Nicole Scheyerer | aus FALTER 35/07 vom 29.08.2007

MUSEUMSPOLITIK Wolfgang Zinggl ist neuer Kuratoriumsvorsitzender des Museums moderner Kunst. Mit dem "Falter" sprach der grüne Kultursprecher über Probleme und Zukunft der Wiener Museumslandschaft. Vor kurzem wurde Wolfgang Zinggl (Grüne) von Unterrichtsministerin Claudia Schmied (SPÖ) als Kuratoriumsvorsitzender des Museums moderner Kunst (Mumok) bestellt. Dieses Gremium widmet sich der Kontrolle von Geschäftsführung und programmatischer Ausrichtung der größten Kunstsammlung der Moderne in Wien. Damit ist Zinggl künftig an verantwortlicher Stelle in einem Bereich tätig, für den er sich in umfassenderem Sinn auch als Kultursprecher der Grünen engagiert. Bereits als Kunstkritiker des Falter von 1989 bis 1995 hatte er die Museumspolitik im Visier. 2005 legten die Grünen seinen radikalen Plan zur Neuordnung der Bundesmuseen vor. Laut diesem Konzept sollen die Sammlungen von Albertina, Belvedere und Akademie-Gemäldegalerie an das Kunsthistorische Museum, das Leopold Museum und


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