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Essen wie Perser

Stadtleben | aus FALTER 35/07 vom 29.08.2007

Die persische Küche Wiens hat einen Vorteil, nämlich einen ziemlich starken ethnologischen Background, und einen ziemlichen Nachteil, nämlich harte Konkurrenz vonseiten anderer Restaurants aus dem arabischen Raum, die meistens ein wenig interessanter kochen als die Perser. Hier ist's aber auf jeden Fall persisch und gut:

Pars, 8., Lerchenfelder Straße 148, Tel. 405 82 45, Mo-Sa 11-24 Uhr, www.pars.at

Das seit etwa zwanzig Jahren existierende Lokal - ursprünglich war's eine Imbissbude - gilt zu Recht als der beste Perser der Stadt. Neben den üblichen Kebabs sind es vor allem persische Hausmannskost, Eintöpfe und Spezialitäten vom Lamm (abseits ausgetretener Kotelettpfade), die einen reizen.

Apadana, 5., Hamburgerstraße 1, Tel. 587 24 31, tägl. 11.30-15, 18-24 Uhr, www.apadana-wien.at

Auch schon fast zwanzig Jahre im Amt und ebenfalls eine der persischen Topadressen. Hier gefallen - neben der vergleichsweise zurückhaltenden Gestaltung - vor allem die interessante Würzung und die tollen Eintöpfe.

Nice Rice, 6., Mariahilfer Straße 45/Raimundhof 49, Tel. 586 28 39, Mo-Fr 11-23, Sa 11-18 Uhr.

Vegetarische Gerichte persischer und indischer Herkunft, interessant vor allem, weil mit persischen Zutaten (Reis) gekocht wird. Moderne, interessante Mittelostküche, sehr gute Falaffel (persische Rezeptur).

WEIN - Johann Stadlmann beweist mit diesem Wein recht deutlich, dass er erstens nicht nur beim Zierfandler Extraklasse ist, und zweitens, dass es der Muskateller auch außerhalb der Südsteiermark ganz gut kann: Der "Muscat", eine Mischung aus Muskateller und Muskat Ottonel, duftet ziemlich stark daher, die 11,5 Prozent machen ihn leicht und spritzig, toller Aperitif und Wein für den früheren Abend.

Preis: E 9,18;

Bewertung: 3/5 (gut),

bei Wein & Co


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