Stadt Land

Politik | aus FALTER 36/07 vom 05.09.2007

SCHUNKELN Der von VP-Kulturstadtrat Werner Miedl initiierte Wettbewerb um einen Graz-Song ist entschieden. 66 Einsendungen wurden von der Jury rund um Marianne Mendt anonym bewertet, ein SP-naher Landesbeamter hat gewonnen: Dr. Albert Eigner, Leiter der Fachabteilung 6 B und privat Spezialist für Cat Stevens, setzt mit "Graz ist krass" der Kulturhauptstadt ein spätes und einigermaßen provinzielles Denkmal. Besungen werden unter anderem die "blaue Blase an der Mur" und der Erzherzog Johann, der am Hauptplatz "ganz locker auf die Punkrocker" herabblickt. Eine der ergreifendsten Stellen im Song spricht vom "Highlife in the city of Graz". Unter www.landespressedienst.steiermark.at/podcast kann man den Graz-Song in Bild und Ton miterleben.

SCHUMMELN Bundes-SP und VP schönen, wie letzte Woche bekannt wurde, ihre Wikipedia-Einträge. Nun will der steirische SP-Geschäftsführer Anton Vukan der steirischen Volkspartei auf die Schliche gekommen sein: "Von ein und derselben IP-Adresse aus wurden Eintragungen über Voves und SP-nahe Vereine verschlechtert und Eintragungen über die VP verbessert." Das kommt Vukan verdächtig vor. VP-Pressesprecher Michael Feiertag weist den Vorwurf zurück: "Wenn er die IP-Adresse hat, soll er sagen, wer es war." Offensichtlich verstehe Vukan das Wesen von Wikipedia nicht: "Das ist ein öffentliches Lexikon, in das jeder Eintragungen machen kann, und keine SPÖ-Parteizeitung."


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