Nicht ohne meine Maske

Politik | Stefan Apfl | aus FALTER 36/07 vom 05.09.2007

OSTWÄRTS Als Jugendliche unterwarf sich Eva SÇkoficÇ-Maurer dem Drill sowjetischer Clownschulen. Jetzt erzieht sie die Kinder eines neuen Sloweniens.

Mit großen Schritten stapft Mika Maka durch ihre Plüschwelt. Kindsgroße Kugeln ruhen am Watteboden, in Rosa, Orange und Grün getaucht. Von der Decke baumeln kleine bunte Bälle. Das Haar der Clownessa ist rosa, ebenso ihr Kostüm. Unter der roten Nase ein sanftes Lächeln, als sie in die Kamera schaut. Sie sagt: "Gaga. Goga. Guga. Giga."

Drei Stunden später. 15 Kilometer südlich des Fernsehstudios sitzt eine Frau am Strand der slowenischen Kleinstadt Izola, unweit von Triest. Die Frau schaut gedankenversunken hinaus aufs Meer. Sie trägt eine Dreiviertelhose und ein rotes T-Shirt mit der Aufschrift "Ljubljana ist eine schöne Stadt". Eva SÇkoficÇ-Maurer ist der Mensch hinter der Wohlfühl-Clownessa Mika Maka. Oder umgekehrt. Das weiß die 39-Jährige manchmal nicht so recht: "Der Clown in dir lässt dich niemals los."

Die "Klovnesa"


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