Mediensplitter

Medien | aus FALTER 36/07 vom 05.09.2007

Gutachten entlastet Marcic Dem Land Salzburg liegt nun ein erster Zwischenbericht im Fall René Marcic vor (siehe Falter 35/07). Aufgrund eines Kommentars des Journalisten Marcic aus dem Jahr 1949, geriet der nach ihm benannte Journalistenpreis in die Schlagzeilen. Marcic machte darin die Juden für den Holocaust verantwortlich. Die Wiener Journalistin Regine Bogensberger untersuchte nun weitere Texte von Marcic und fand "keine expliziten Aussagen", die Sympathien mit dem NS-Regime bekunden würden. Ein zweiter Bericht, der sich mit der Tätigkeit Marcics während des Kriegs auseinandersetzt, soll in den nächsten Wochen folgen. Die Jury riet Landeshauptfrau Gabi Burgstaller den Preis im nächsten Jahr nicht zu verleihen. Im Jahr 2007 hatte Burgstaller den Marcic-Preis jedoch unter dem Protest von Zeithistorikern überreicht.

Superminister für "News" Der Vierzigjährige Johannes Werle wird ab Oktober Mitglied der Geschäftsführung des News-Verlages. Er soll dort sämtliche kaufmännische


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