Fernsehen

Medien | Julia Ortner | aus FALTER 36/07 vom 05.09.2007

Der Sommer, ein langer Marsch durch die Wüste Gobi für den serienaffinen Menschen, ist vorbei. Endlich gibt es wieder anständige Serienabende, gleich mit drei Stück unterhaltsamer, nicht zu anstrengender Formate hintereinander. Wie den neuen Pro7-Mittwoch: mit "Desperate Housewives" (20.15 Uhr), "Grey's Anatomy" (21.15 Uhr) und "Brothers & Sisters" (22.15 Uhr). In der Wisteria Lane hanteln sich die geplagten Hausfrauen wieder von Kaffeekränzchen zu Gartenparty, inklusive zweier Hochzeiten und gutbürgerlicher Vorstadt-Dramen. Nach den Ladys haben es dann die jungen Ärzte am Seattle Grace Hospital ganz schön hart. Es wird gelitten, operiert und geschmust, zwischendurch auch vor den Altar getreten - eine Frauenserie halt. Zum Abschluss noch eine US-Serie, die auf das gängige "Familie als Mikrokosmos der Gesellschaft"-Ding setzt. Diesmal geht's um fünf konträre Geschwistertypen. Eine davon spielt Calista Flockhart, die Frau, die als Ally Mc Beal in unangenehmer Erinnerung blieb. Doch eines ist nach dem Mittwochabend sicher: Der Schlaf wird komatös, ganz ohne Valium.


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