"Wir sind Entertainer"

Kultur | Robert Rotifer / London | aus FALTER 36/07 vom 05.09.2007

MUSIK Richard Thompson hat den Folkrock miterfunden und seine überaus produktive Karriere bis heute erfolgreich fortgesetzt. Der "Falter" sprach mit dem bekennenden Muslim über das aktuelle Folkrevival, über Bildung, musikalischen Purismus, 9/11 und den Imperialismus der USA.

on den ganz großen Gitarrenhelden der ersten britischen Rockgeneration ist der 1949 in London geborene Richard Thompson bezeichnenderweise sowohl der unauffälligste als auch der mit den flinksten Fingern. Mit Fairport Convention begab er sich in die scheinbar verzopfte Welt des britischen Folk und elektrifizierte im Duett mit Fiedelwunder Dave Swarbrick fast schon ausgestorbene Weisen. Als rastloser Geist klinkte Thompson sich Anfang der Siebziger aus der Band aus, spielte unter anderem auf Platten von Nick Drake, John Martyn und Sandy Denny, konvertierte zum Islam und veröffentlichte gemeinsam mit seiner Frau Linda dauerhaft verehrte Minderheiten-Gassenhauer wie "I Want to See the Bright Lights Tonight", "Pour


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