Deine Geschichte, meine Geschichte

Kultur | Maya Mckechneay | aus FALTER 37/07 vom 12.09.2007

FILM Anwohner haben die jüdische Vergangenheit der Servitengasse erforscht. Ein Film dokumentiert das Projekt.

Geht man von der lärmenden Währinger Straße die Berggasse hinauf, erreicht man ein verkehrsberuhigtes Refugium: eine Bank unter Bäumen auf einem kopfsteingepflasterten Kirchplatz, Cafés und jede Menge kleiner Geschäfte bilden mitten im Alsergrund eine fast dörfliche Struktur. Hier spielen Kinder Fußball, Kleinere werden aus dem Kindergarten abgeholt, Senioren aus dem nahen Wohnheim in der Seegasse trinken Melange - und wenn im Vorübergehen ein paar Sätze Französisch fallen, weil das Lycée Français gleich um die Ecke liegt, wähnt man sich in der "fabelhaften Welt der Amélie".

Wenn der Platz an der Servitengasse am 20. September tatsächlich zum Open-Air-Kino wird, steht jedoch etwas ganz anderes auf dem Programm. Der Dokumentarfilm "Unter dem Alsergrund - Servitengasse 1938" der Filmakademiestudenten Tobias Dörr und Henri Steinmetz setzt sich mit der Geschichte hinter


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