Baba Bawag


Matthias Dusini
Kultur | aus FALTER 37/07 vom 12.09.2007

KUNST Noch ein Opfer des Bawag-Skandals: Die renommierte Bawag Foundation verliert ihre Topadresse auf der Tuchlauben und zieht mit Sack und Pack ins Haus der Generali Foundation.

Hallo Bawag" nannten die Wiener Künstler Marcus Geiger und Peter Kogler 2003 ihre Ausstellung in der Bawag Foundation. Die Ausstellung wurde ihrem lässigen Ausstellungstitel gerecht. Stehlampen aus Plastikeimern und poppige Kunstfaserböden verwandelten die Kunsthalle der Bank für Arbeit und Wirtschaft (Bawag) in ein trashiges Hässlicher-wohnen-Ambiente. Wie zum Hohn auf die benachbarten Hochpreisboutiquen - und auf den Luxusartikel Kunst - stellte Geiger Puppen mit selbstgeschneiderten Flanellanzügen ins Schaufenster, die mit herunterhängenden Klopapierbahnen dekoriert waren.

Seit die Foundation 1995 vom nahegelegenen Hauptsitz der Bank, dem Hochholzerhof, in das Haus gegenüber dem italienischen Restaurant Fabios zog, staunen die eingeladenen Künstler über diesen Ort. Er wirkt wie ein leerstehendes Geschäft,

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