Fahrstuhl zum Chefgott

Kultur | Carsten Fastner | aus FALTER 37/07 vom 12.09.2007

MUSIKTHEATER Mit Jacques Offenbachs "Orpheus in der Unterwelt" lässt Neodirektor Robert Meyer für gute Laune an der Volksoper sorgen.

Vielleicht lag es auch ein bisschen am Gratissekt, dass im Auditorium der Volksoper vergangenen Samstag schon vor Vorstellungsbeginn Champagnerlaune herrschte. Ganz sicher aber spielte die mit Zuversicht gepaarte Spannung dabei eine große Rolle: Wie würde Robert Meyer, dem Publikumsliebling, die erste Premiere als Volksoperndirektor gelingen? Um es vorwegzunehmen: Die gute Stimmung hielt bis zum Ende des Abends an, der Neodirektor kann einen Erfolg verbuchen und sich über eine Neuinszenierung freuen, die er wohl lange nicht vom Spielplan wird nehmen müssen.

Er wolle auf Nummer sicher gehen, hatte Meyer immer wieder angekündigt, und dieses gar nicht so einfache Kunststück ist ihm fürs Erste tatsächlich gelungen. Gleich bei der Stückwahl. Wenn die Volksoper schon mit dem Auftrag belastet ist, das Genre der Operette zu pflegen, dann muss es zum Auftakt


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