Blech oder Blume

Stadtleben | Heike Hausensteiner | aus FALTER 37/07 vom 12.09.2007

NATUR Im Floridsdorfer Feld stehen noch ein paar Riesensonnenblumen zum Selberpflücken herum. Aber bitte auch was dafür in die Kassa werfen!

Die Sonnenblumen trotzen dem verfrühten Herbstbeginn stolz. Bis zu zwei Meter ragen sie in die Höhe. Der Stängel ist gute drei Zentimeter dick. "Nach dem Schneiden Stängel kurz mit Feuerzeug anbrennen und in heißes Wasser geben. Dann hält die Sonnenblume eine Woche lang", steht auf einer Tafel. Sie steckt in einem alten, verrosteten Shell-Kanister, mitten im Floridsdorfer Feld. Zum Beispiel in der Ruthnergasse in der Nähe der Gerasdorfer Straße oder Am Bisamberg, bei der Dr.-Nekowitsch-Straße, wo nur Weingärten und Äcker die Verbindungsstraße zwischen Strebersdorf und Stammersdorf säumen.

"Blumen selbst schneiden" - das große Transparent mit den dicken schwarzen Lettern auf orangegelbem Hintergrund ist nicht zu übersehen. Die Sonnenblumen, die hier wachsen, sind prächtiger und größer als die aus dem Glashaus und dazu bei siebzig Cent


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