Kunstaspik im Fadlland

Thomas Wolkinger | Kultur | aus FALTER 37/07 vom 12.09.2007

REGIONALE Dort, wo heute Kukuruzäcker, Futtersilos und Spritzenhäuser die Sicht aufs schöne Land verstellen, soll bald auch zeitgenössische Kunst Auge und Herz erfreuen. Ob das gut geht? Ein Augenschein im oststeirischen Regionale-Land mit Intendant Dieter Spath, neun Monate vor Start des steirischen Kulturfestivals.

In Studenzen beginnt ein andere Welt. Diese Welt hat einen eigenen Namen. Inmitten des Kreisverkehrs an der Einfahrt des Ortes, von Graz aus dreißig Minuten Fahrzeit gegen Osten, ist er auf eine riesige Tafel gedruckt, schwarz auf leuchtend-orangem Grund: "Steirisches Vulkanland". Wer den Kreisverkehr langsam passiert, kann auch die zweite Tafel, die in den präzise gestutzten Rasen gepflanzt ist, lesen: "Was hier wächst, hat Wert", steht da. Das ist das Glaubensbekenntnis des Vulkanlandes.

Das Vulkanland, Austragungsort der ersten Regionale, des neuen steirischen Kunst- und Kulturfestivals, ist ein schönes Land. Auf einigen der mit Eichen, Hainbuchen und Weinreben bewachsenen

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