Amor gegen Drahtmarie

Kultur | Ulrich Tragatschnig | aus FALTER 37/07 vom 12.09.2007

KUNST Der Österreichische Skulpturenpark im Süden von Graz hat bisher ein recht tristes Dasein gefristet. Ein sanfter Relaunch soll jetzt wieder zum Kunstlustwandeln anregen.

Am liebsten würde Elisabeth Fiedler trotz laufender Schilderwald-Diskussion schon in der Grazer Innenstadt großflächig darauf hinweisen, dass es am südlichen Rand der Stadt mehr zu entdecken gibt als bloß einen Schotterbadeteich samt Erlebnisgastronomie - zeitgenössische Kunst nämlich. Seit gut zwei Monaten wird der Österreichische Skulpturenpark in Unterpremstätten unter Fiedlers Leitung vom Landesmuseum Joanneum betrieben. Sie hat damit ein schweres Erbe angetreten, denn viele Besucher haben bislang nicht dorthin gefunden. So kann der Park immer noch - laut Aussendung - als eines der "schönsten Grazer Geheimnisse" gelten und ist nach Fiedlers Beobachtungen "nicht einmal in Unterpremstätten selbst oder in Kalsdorf bekannt". Das soll sich ändern. Erster Schritt, den Skulpturenpark wieder in das Bewusstsein


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