In Kürze

Kultur | aus FALTER 37/07 vom 12.09.2007

POPKULTUR So richtig einfach hatte es das Grazer p.p.c., eröffnet im Kulturhauptstadtjahr 2003, von Anfang an nicht. Die Eigentümersituation am Areal des früheren Theatro war kompliziert, der Umbau kam teurer als gedacht. Statt des geplanten Popclusters - mit mehreren Clubs, Proberäumen und Tonstudio - wurde aus dem p.p.c. ein ganz normaler Club, der von den Gründervereinen von Zeiger bis Vipers bespielt wurde. Dass auch dieser Betrieb nicht reibungslos verlief, zeigt der Stadtrechnungshof in seinem jüngsten Prüfbericht, in dem er die auf zehn Jahre angelegte Subventionierung des p.p.c. mit 937.200,-Euro unter die Lupe nimmt. Die neue Geschäftsführung habe vergangenes Jahr "die unmittelbar drohend gewesene Insolvenzgefahr offenbar abwenden" können, schreiben die Prüfer, die zudem die komplizierte Gesellschafterstruktur und fehlende Kontrollmöglichkeiten der Stadt kritisieren.

KREATIVWIRTSCHAFT Hallo, Graz 2003, die Zweite: Eberhard Schrempf, früherer Geschäftsführer der Kulturhauptstadt


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