30 Jahre später …

Vorwort | Armin Thurnher | aus FALTER 38/07 vom 19.09.2007

SEINESGLEICHEN GESCHIEHT Gedanken zum "Falter"-Jubiläum. Woher wir kommen, wohin wir gehen, und wo wir demnächst feiern.

Der Tag musste ja kommen. Immerhin war fast vier Monate Zeit, ihn zu verarbeiten. Im Mai 2007, genau genommen am 25. Mai, wurde der Falter 30 Jahre alt. Das ist noch keine Epoche, aber doch schon eine kleine Ära. Bei solchen Gelegenheiten wird man nach den größten Erfolgen gefragt, den auffälligsten Zeitmarken, den schmerzhaftesten Niederlagen. Niederlagen? Heute nicht. Erfolge? Dass es einen gibt, dreißig Jahre lang, gegen immer schärfer werdende Konkurrenz, wachsende Konzentration auf dem Medienmarkt samt existenzbedrohendem Verfall der Sitten in Management und Verkauf - das, dachte ich, sei der Erfolg. Gewiss auch Geschichten, die sich eingeprägt haben. Gewonnene Prozesse, eingeheimste Ehrungen, Konkurse, denen man entgangen ist.

Zeitmarken: 1983 erweiterte das Blatt Umfang und Inhalt. Der Falter öffnete sich und wurde zu einer Art Gesamtfeuilleton der kritischen


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