"Wir haben die Jungs in den Hintern gekniffen"

Medien | Stefan Apfl und Florian Klenk | aus FALTER 38/07 vom 19.09.2007

FEMINISMUS "Emma"-Chefin Alice Schwarzer kommt nach Wien. Ein Gespräch über die "Generation iPorn", die falsche Toleranz der Linken, ihren letzten Minirock,den Whiskey mit Sartre und den Kuss, den Udo Jürgens ihr im Strandkorb gab.

Es kommt nicht oft vor, dass auf dem Cover der Emma eine nackte Frau zu sehen ist. Doch diesmal hat Alice Schwarzer, 60, eine Ausnahme gemacht. Nun steht da eine Frau ohne Kleider und wird von Businessmännern beglotzt. Der Alltag, sagt Schwarzer, werde zunehmend "pornografisiert". Medien-, Musik und Modeindustrie würden aus Frauen zunehmend "Nutten" machen, eine ganze Generation von Kids, die Generation iPorn, werde durch ständigen Pornokonsum im Internet brutalisiert. Dazu komme die Verharmlosung der Prostitution, die nur noch "Sexarbeit" heiße und gesellschaftsfähig werde - zum Schaden der Frauen, die davon nicht profitieren. Emma startete wieder einmal eine Kampagne namens "PorNo!".

Kampagnen sind nicht neu in der Welt der Alice Schwarzer. Im Gegenteil:


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