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Medien | aus FALTER 38/07 vom 19.09.2007

Microsoft unterliegt EU-Kommission Es ist ein Paukenschlag für die IT-Branche. Nach dreijährigem Rechtsstreit ist Microsoft mit seiner Klage gegen die EU-Kommission beim Europäischen Gerichtshof abgeblitzt. 2004 hatte die Kommission dem Konzern vorgeworfen, seine Stellung als Marktführer bei Betriebssystemen auszunutzen, und dafür eine Rekordstrafe von 497 Millionen Euro verhängt. Microsoft klagte daraufhin. Nun unterlag der Konzern in erster Instanz. Für den Kunden verändert sich durch das Urteil nichts - Microsoft hat die Auflagen der EU-Kommission bereits befolgt. In Branchenkreisen gilt das Urteil aber schon jetzt als Meilenstein. Es signalisiert Marktführern wie Microsoft, dass sie die Wettbewerbsregeln der EU einhalten müssen.

Jedem Volksschüler seinen Laptop Was haben Österreich, Libyen und die USA gemeinsam? In all diesen Ländern wird der 100-Dollar-Laptop ausgeliefert. Eigentlich ist er als Entwicklungshilfe gedacht. Der Billigcomputer wird ab Anfang 2008 aber auch in vier heimischen Volksschulklassen verteilt. So sollen die Kinder das vernetzte Lernen lernen. Der Einsatz soll Entwicklungsländern aber auch symbolisieren, dass es sich beim 100-Dollar-Laptop nicht um wertlose Maschinerie, sondern sinnvolles Werkzeug handelt.

Videoüberwachung in Wiener Taxis Ab sofort dürfen Wiener Taxilenker in ihren Wagen Videokameras installieren. Durch diese Maßnahme sollen Taxifahrer vor Überfällen geschützt werden. Die Wirtschaftskammer betont, dass die Privatsphäre der Kunden dadurch nicht eingeschränkt werde: Denn die Aufnahmen würden nach 48 Stunden automatisch gelöscht. Wer eine Kamera einbaut, muss dies kennzeichnen.


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