Das Ende vom Anfang


Matthias Dusini
Kultur | aus FALTER 38/07 vom 19.09.2007

KUNST Bawag und Generali Foundation fusionieren, die Secession steckt in einem heftigen Mitgliederstreit, und das Atelier Augarten verliert seinen wichtigsten Kurator: Die mittleren Kunstinstitutionen Wiens stecken in der Krise. Sind die Gründe hausgemacht oder steckt mehr dahinter?

Gut gelaunt betraten die Vorstandvorsitzenden Luciano Cirinà und Ewald Nowotny am vergangenen Mittwoch die Bawag Foundation. Sie wollten offiziell verkünden, was bereits zuvor durchgesickert war: Das Ausstellungshaus auf der Tuchlauben, der teuersten Shopmeile der Innenstadt, wird aufgrund von Sparmaßnahmen in den vierten Bezirk übersiedeln und sich mit der Generali Foundation vereinen. Cirinà, der Chef des Versicherungsunternehmens Generali, und sein Kollege Nowotny von der krisengeschüttelten Bank für Arbeit und Wirtschaft (Bawag) stellten sich unter einen Neonschriftzug des britischen Künstlers Cerith Wyn Evans, um ihre Entscheidung zu erläutern. Auf das Neonlicht deutend, das Ingmar Bergmans Filmtitel

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