"Autonomie muss gelebt werden"

Kultur | Matthias Dusini | aus FALTER 38/07 vom 19.09.2007

KUNST Sabine Breitwieser, die Direktorin der Generali Foundation, spricht über ihren unfreiwilligen Abschied, zerstörte Werte, Vernissagenbrötchen und einen Kuchen, den keiner will.

Die Juristin und Kuratorin Sabine Breitwieser, 45, leitete die Generali Foundation seit ihrer Gründung 1988. 1995 zog sie in eine umgebaute Hutfabrik in der Wiedner Hauptstraße. Nach dem Ausscheiden des Vorstandsvorsitzenden der Generali Versicherung Dietrich Karner aus dem aktiven Geschäft vor drei Jahren wurden Änderungen erwartet. Vergangene Woche gab Breitwieser bekannt, dass sie die Foundation verlassen wird.

Falter: Was sagen Sie zur geplanten Zusammenlegung der beiden Foundations?

Sabine Breitwieser: Weder ich als Leiterin noch der aktuelle Kunstbeirat wurden in diese Entscheidung einbezogen, dabei handelt es sich um eine tiefgreifende Reorganisation der Generali Foundation, die nicht ohne Auswirkungen auf die künstlerischen Agenden bleiben wird. Es wurden in den letzten Jahren viele Möglichkeiten


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