In der Batlinera

Kultur | Nicole Scheyerer | aus FALTER 38/07 vom 19.09.2007

KUNST Mit der Sammlung Batliner möchte die Albertina die klassische Moderne in Wien abdecken. Dem Museum moderner Kunst fehlt unterdessen der Platz für seine Werke aus der Epoche.

Ein neues Kapitel in der 250-jährigen Geschichte der Albertina wird aufgeschlagen", verkündet der Folder zur Ausstellung "Monet bis Picasso" in epochalem Ton. Mit der Kunstsammlung des Liechtensteiner Rechtsanwalts und Vermögensberaters Herbert Batliner kommt ein großer Schwung an Ölgemälden als Dauerleihgabe für mindestens zehn Jahre in die Albertina. Damit nicht genug: Eine "schmerzhafte Lücke in der Wiener Museumslandschaft" werde endlich geschlossen, proklamiert Direktor Klaus Albrecht Schröder. In der Vergangenheit habe hierzulande der "Sockel" an Werken der klassischen Moderne gefehlt, die ein Verständnis der Nachkriegsavantgarden erst hätten ermöglichen können. Die Wiener seien quasi von Tizian zu Günter Brus gekommen, so Schröder. Von diesem Bildungsmangel her rührten hierzulande, so Schröders


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