Ein waberndes Etwas

Kultur | Gerhard Stöger | aus FALTER 38/07 vom 19.09.2007

MUSIK Animal Collective aus New York zählen zu den spannendsten Bands der Gegenwart. Ein Gespräch über Drogen, horizonterweiternde Musikdownloads und ihr neues Album "Strawberry Jam".

Schlafende Bären soll man bekanntlich nicht wecken. Die Herren Avey Tare und Geologist, ihres Zeichens fünfzig Prozent der New Yorker Band Animal Collective, kennen da aber weder Furcht noch Erbarmen. Und so wird ihr Kollege Panda Bear - bürgerliche Namen tun nichts zur Sache - gnadenlos aus dem Dämmerschlaf gerissen, als der Falter zum Gespräch vorstellig wird. Man ist schließlich ein Kollektiv - und wer gerade vor Ort ist, muss auch mitreden.

Eigentlich sind Animal Collective zu viert, ein junger Mann namens Deakin komplettiert die Besetzung der stilistisch wandlungsfähigen und mit Begriffen wie "Weird Folk", "Psychedelikrock", "Free Noise" oder "Future Pop" behelfsmäßig beschriebenen Gruppe, die seit Jahren als eine der spannendsten Bands unserer Zeit gilt. Dass sie bei ihrem ersten Wienbesuch


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