Ein Gott schaut vorbei

Kultur | Florian Flicker | aus FALTER 38/07 vom 19.09.2007

REPORTAGE Im Rahmen eines Forschungsprojekts retten Studierende der Angewandten buddhistische Tempel im Himalaja. Vor drei Wochen schaute der Dalai Lama vorbei. Ein Bericht vom Dach der Welt.

Seit drei Jahren fahren Studierende der Wiener Angewandten in den Himalaja zur Arbeit. Im indischen Bergdorf Nako, sieben Kilometer vor der Grenze zu China, retten sie unter Anleitung österreichischer Wissenschaftler die vielleicht ältesten original erhaltenen Tempel des tibetischen Buddhismus. Nebenbei leiden sie an Höhenkrankheiten und nehmen ab. 4000 Höhenmeter und Indiens Küche fordern ihren Tribut.

Nako Research And Preservation Project heißt das interdisziplinäre Projekt zur Erforschung, Erhaltung und Restaurierung der 900 Jahre alten Tempel. Im nahen Tibet, 1951 von China annektiert, wurden vergleichbare Kulturschätze längst zerstört. Ende August besuchte Seine Heiligkeit, der Dalai Lama, das Dorf, um Tempel zu besichtigen und Buddhismus zu lehren. Aus diesem Anlass reiste eine Delegation


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