Wieder am Markt

Fetter Schenkel

Stadtleben | aus FALTER 38/07 vom 19.09.2007

Lange Zeit aufgrund seiner Neigung zur eher maßlosen Schwarte vergessen und verschmäht, ist das Mangalitza-Schwein, genauer das schwalbenbäuchige Mangalitza-Wollschwein, derzeit Darling der heimischen (carnivoren) Gourmetgemeinde. Das südoststeirische Weingut Krispel löste den Boom mit seinem "Neusetzer"-Lardo aus, Herr Raggam aus der Südsteiermark fabrizierte schon seit vielen Jahren aus dem fetten Fleisch die beste Salami des Landes. Und jetzt Beinschinken: unendlich fett, fließend, eher kräftig gewürzt, grandios, erinnert von der Konsistenz eher an warme Mortadella denn an Beinschinken, überirdischer Geschmack. Erzeugt wird dieser Gruß vom Cholesterin von Rudolf Thum, dem besten Schinkenmacher Wiens, kaufen kann man ihn beim Urbanek.

Mangalitza-Beinschinken, e 4,90/100 g bei Urbanek, 4., Naschmarkt 46.


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