Ganz nah

Kultur | Thomas Wolkinger | aus FALTER 38/07 vom 19.09.2007

ALLTAG Der steirische herbst feiert heuer unter dem Motto "Nahe genug" seine vierzigste Wiederkehr. Oder seine 41., je nachdem. Eine Nahaufnahme.

In den hohen barocken Prunkräumen, in denen einst Ignaz Maria Graf Attems und seine erste Frau, Maria Regina Gräfin Wurmbrand, kunstsinnige Gäste der Grazer Adelsgesellschaft empfingen, herrscht an diesem Freitagmorgen entspannte Ruhe. Draußen im Foyer läuft die Espresso-Maschine warm. Die hat heute noch viel vor. Gut 200 Lattes und Cappuccinos muss sie derzeit täglich produzieren. "Und das werden noch mehr", sagt Eva Huber. Wenn die zum steirischen herbst geladenen Künstler anreisen, die Dramaturgen und Produktionsverantwortlichen den geplanten Projekten den letzten Schliff geben müssen, dann ist die Maschine im Dauereinsatz.

Huber, die heuer ihren zweiten Vollherbst als Office Managerin erlebt, ist dann mittendrin im Geschehen. Sie ist die Schattenintendantin des traditionsreichen Kunstfestivals, das heuer offiziell zum vierzigsten Mal


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