Aus dem Staatssprachbauch

Paul Pechmann | Kultur | aus FALTER 38/07 vom 19.09.2007

LITERATUR Der Literaturverlag Droschl startet die Herausgabe einer Leseausgabe des Grazer Dichters Werner Schwab, der kommenden Februar fünfzig Jahre alt geworden wäre.

Anders als die Dramen des einstmaligen Theater-Pop-Stars Werner Schwab, der am Neujahrstag 1994 freiwillig aus dem Leben geschieden war, ist dessen Prosa nur wenig bekannt. Zum Teil sind die Bücher vergriffen, vieles lagert noch unpubliziert im Nachlass, der rund 4000 Seiten umfasst. Als Erster der vom Grazer Droschl-Verlag auf elf Bände konzipierten Leseausgabe kam nun der 1988 entstandene Roman "Joe Mc Vie alias Josef Thierschädl" heraus. Dabei handelt es sich laut Ingeborg Orthofer, der langjährigen Lebensgefährtin Schwabs und Bearbeiterin des Nachlasses, um den ersten längeren zusammenhängenden Prosatext des Autors.

Die Titelfigur Joe Mc Vie ist die tagträumerische Imagination eines jungen Mannes namens Josef Thierschädl, der aus "Gugging bei Kirchberg an der Raab" nach Wien gezogen ist. Dieser treibt sich in

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