Friedhof der Zwiebelringe

Stadtleben | Wolfgang Kühnelt | aus FALTER 38/07 vom 19.09.2007

NEUES LOKAL Die Akropolis in der Krenngasse hat eine gleichnamige Schwester bekommen. Akkurat dort, wo einst das Mondscheinstüberl glänzte.

Ob früher wirklich alles besser war, lässt sich von hier aus nicht mit Sicherheit sagen. Jedenfalls existierten in grauer Vorzeit weder Studiengebühren noch Mobilfunkmasten und schon gar keine - mit Hilfe von Digitalkameras, Word-Layouts und Farbdruckern - selbst gebastelten Speisekarten. Stattdessen gab es Wirtshäuser wie das Mondscheinstüberl in der Klosterwiesgasse. Ein lauschiger Gastgarten wurde geboten, eine imposante Wirtin und eine schwankende Speisenqualität. Das Lokal war bei Stammtischrunden beliebt, dennoch ging dies alles nicht auf Dauer gut.

Seit 7. September versucht nun am selben Ort das aus Mazedonien stammende Team des Restaurants Akropolis, bekannt von der Tram-Endstation Krenngasse, sich ein zweites Standbein aufzubauen. Das Ambiente wurde "hellenisiert", die Wände orange gestrichen und einige landestypische Bilder aufgehängt


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