Die grüne Muppet Show

Vorwort | aus FALTER 39/07 vom 26.09.2007

OPPOSITION Die parteiinterne Debatte der Grünen ist grotesk: Sie brauchen nicht weniger, sondern mehr Inszenierung - und Populismus.

Zuerst ein Kompliment: Das, was Alexander Van der Bellen und seine Grünen seit Jahren erdulden, wäre keiner anderen Partei zumutbar. Sechs Bundessprecher hatte die Ökopartei bisher. Und bis auf Freda Meissner-Blau besetzen sie alle noch immer Funktionen. ÖVP-Reformer wie Umweltminister Josef Pröll mögen unter der Präsenz von Exchef Wolfgang Schüssel leiden. Doch ein Blick zu den Grünen sollte den Schmerz lindern. Exchefin Madeleine Petrovic ist Nummer eins in Niederösterreich, Exchef Christoph Chorherr mischt in Wien mit, Exchef Peter Pilz ist noch immer Chefaufdecker im Nationalrat, und Exchef Johannes Voggenhuber führt die Europariege an.

Doch nicht genug damit, dass die Alten die Plätze besetzen. Kaum einer der Ex-Capos kann sich zurückhalten, wenn es darum geht, die Lage der Grünen zu analysieren. Es geht zu wie in der Loge von Statler und


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