Achtung, frisch gestrichen!

Wolfgang Matl / Stockholm | Politik | aus FALTER 39/07 vom 26.09.2007

Schweden Schwulenehe, mutige Umweltpolitik, hohe Steuern: Schwedens Konservative gewinnen nun Wahlen - und sind Vorbild der ÖVP.

Erfolg weckt Neugier - bei anderen, weniger Glücklichen, wie etwa der ÖVP. Nicht nur die österreichischen Konservativen blicken dieser Tage nach Schweden. Bei den Parlamentswahlen vor einem Jahr erzielten die schwedischen konservativen "Moderaterna" ihr bestes Wahlresultat seit 1928. Der Stimmenanteil wurde verdoppelt.

Der Weg dorthin begann mit einer katastrophalen Wahlschlappe und führte zu einer schmerzvollen Erneuerung. Wer diesen Weg beschreiten will, muss sich jedoch auf einiges gefasst machen. Der junge neue Parteichef Fredrik Reinfeldt überraschte ein Jahr vor den Parlamentswahlen im Herbst 2006 Freund und Feind mit radikal klingenden Erneuerungsparolen. Bei konservativen Stammwählern hatte er blankes Entsetzen ausgelöst. Hatten doch bis dahin die "Moderaterna" den verlässlichsten und lautesten Widerstand gegen den starken schwedischen Fiskalstaat

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