Wer darf rein?

Politik | Ingrid Brodnig | aus FALTER 39/07 vom 26.09.2007

UNIVERSITÄTEN Knock-out-Prüfungen, Wartelisten und kein Geld. Muss die Regierung den freien Hochschulzugang opfern?

Glücklich ist Klaus Lojka nicht. Der Studienprogrammleiter des Wiener Publizistikinstituts muss bis zum kommenden Semester ein paar Hundert Studierende loswerden. Denn mit Stand letzter Woche zählte die Uni Wien 1400 Publizistikanfänger. Das sind 200 mehr als im Jahr davor. 45 Prozent der Erstsemestrigen kommen dabei aus dem EU-Ausland. Bei diesem Zulauf ziehen selbst milde Sozialwissenschaftler die Notbremse: Nach einem Semester wird in Prüfungen gesiebt - dann gibt es nur noch 962 Studienplätze. "Wenn wir jetzt nicht die Studienplätze beschränken, heißt es Strick oder Kugel", sagt Lojka.

Dabei hätte das Institut in der Schopenhauerstraße bereits seit dem Wintersemester 2005 den Zugang beschränken können. Seit damals dürfen die Studienrichtungen Medizin, Veterinärmedizin, Zahnmedizin, Psychologie, Biologie, Pharmazie, Betriebswissenschaftslehre und Publizistik


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