Knecht

Kommen Sie doch bitte mal mit

Politik | aus FALTER 39/07 vom 26.09.2007

Die Koch, eine Freundin von der Urban, war kürzlich auf Dienstreise. Frühmorgens hin, spätabends am nächsten Tag zurück. Dazwischen Termin, Termin, Termin, und wie sie endlich mit allem fertig war und dann langsam mal wieder den Flughafen und die Heimat anpeilte, ist ihr glühend heiß eingefallen, dass sie für das arme, arme Kind daheim kein Geschenk besorgt hat. Der Rabenmutterpegel in der Koch ist, nona, flutgleich bis knapp unters Schlüsselbein gestiegen, heiliger Himmel, so kann sie nicht heimkommen. Denn auch wenn die Vorstellung der Mütter über den Sehnsuchtsquotienten ihrer daheimgebliebenen Brut nicht immer mit der Realität korreliert, so ist doch eins gewiss: Ein Elternteil braucht nach mehrnächtiger Abwesenheit nicht ohne Geschenk wiedererscheinen.

Die Erfahrung hat mich daheim eine heimliche Kiste mit kleinen Geschenken anfüllen lassen, periodisch wird mit Pixibüchern, Aufblasdinos, Matchboxautos und Plastikschmuck aufgestockt, und wenn der Lange ein paar Tage weg


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