Buch der Stunde

Prima Klima

Kultur | Lena Yadlapalli | aus FALTER 39/07 vom 26.09.2007

Spätestens seit dem 30. Oktober 2006 scheint sich die Welt nicht mehr vor Al Gores "unbequemer Wahrheit" drücken zu können. Der ehemalige Chefökonom der Weltbank Sir Nicholas Stern in London zeigte in seinem Bericht zu den wirtschaftlichen Folgen des globalen Klimawandels die katastrophalen Folgen, sollte der Mensch die Freisetzung von Treibhausgasen nicht reduzieren. Für den damaligen britischen Premierminister Tony Blair war der "Stern-Report" das wichtigste Dokument, das er seit Amtsantritt gelesen hat.

Auch wenn Sterns Schadensschätzungen wissenschaftlich umstritten waren, so griffen Politik und Medien die drohende Klimakatastrophe breitflächig auf. Nach Sterns Weckruf traf auch der UN-Weltklimabericht des IPCC Anfang des Jahres auf Gehör. Die deutsche Bild-Zeitung rief im Februar jedenfalls gleich mal den Weltuntergang aus.

Zwischen Apokalyptikern und Skeptikern, verbreiteten Wahrheiten und Halbwahrheiten und "unschönen Pro- und-Kontra-Schlammschlachten", kurz: einem medialen


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