Früchte des Zorns

Kultur | Sebastian Fasthuber | aus FALTER 39/07 vom 26.09.2007

MUSIK Wieder einmal beweisen die heimischen Vorzeigerapper Texta, dass HipHop auch heute noch widerständiges Potenzial hat.

Wo bleibt die Revolution? Dem HipHop scheint sie als Idee abhandengekommen zu sein, und auf die Jungen ist kein Verlass mehr. Rap, so man ihn als halbwegs kredibile Unterhaltungskunst versteht und nicht als schnelles Geld versprechenden Soundtrack zur Pubertät, ist mittlerweile zu einer Sache für die mittleren Jahre geworden. Viele der fähigsten Figuren haben die dreißig weit überschritten. Das trifft auch auf die Mitglieder von Österreichs Vorzeige-Rapcrew Texta zu. "Bis jetzt komme ich mir jedenfalls noch nicht wie ein HipHop-Großvater vor", meint Huckey, ein Fünftel der Gruppe. "Solange wir spüren, was wir machen, tun wir's einfach. Das Gefühl wird uns schon sagen, wann Schluss ist."

Und überhaupt: Rock'n'Roll habe ja auch einmal jung angefangen. Mit "Paroli" legen Huckey, seine MC-Kollegen Skero, Laima und Flip, der auch für die Produktion der meisten


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