Tier der Woche

Körperkultur

Stadtleben | Peter Iwaniewicz | aus FALTER 39/07 vom 26.09.2007

Mit einem "Sport ist Mord" rechtfertigen Herr und Frau Österreicher gerne ihre mit Essen und Fernsehen verbrachten Tage. Und wer schlechte Erinnerungen an das Unterrichtsfach Leibesübungen aufarbeiten muss, der fügt noch ein "und Turnen füllt Urnen" hinzu. Dabei sollte es sich doch langsam herumgesprochen haben, dass ein geprellter Finger oder gebrochenes Bein im Vergleich zu einem Herzinfarkt ein Lercherl ist. Und da stellt sich dem kleinen Tierfreund auch schon die Frage, wie es unsere animalischen Freunde mit dem Sport halten. Die Grenze der Definition, ab wann man denn überhaupt von einer Sportart sprechen kann, ist schwimmend, zumindest was den Angelsport betrifft, den Fische eher passiv ausüben. Die Variante "Casting" kommt dabei schon ohne Wasser und schuppige Beute aus, es wird nur mehr mit Gewichten an Angelruten ziel- und weitgeworfen.

Auch der Brieftaubensport führt menschlicherseits nicht zur Verbesserung der Fitness. Man spricht dort zwar gerne recht martialisch von Schlaggemeinschaften,


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