"Mozart, muss ich leider sagen"

Carsten Fastner | Extra | aus FALTER 39/07 vom 26.09.2007

MUSIK Vor dem Neujahrskonzert sprach der "Falter" mit dem Dirigenten Nikolaus Harnoncourt und seiner Frau, der Geigerin Alice Harnoncourt, über die Romantik, Friedrich Gulda, das Wirtschaftswachstum und die Zukunft der Musik.

Vor fast genau fünfzig Jahren gründete das Ehepaar Alice und Nikolaus Harnoncourt das Alte-Musik-Ensemble Concentus Musicus Wien und löste damit eine musikalische Revolution aus. Mit ihren auf umfassender und penibler historischer Recherche beruhenden Interpretationen in "Originalklang" trat die Gruppe um die Geigerin und den damaligen elften Cellisten der Wiener Symphoniker in krassen Widerspruch zu den Gepflogenheiten des Konzertbetriebs, in dem selbst die Werke von J.S. Bach mit einem der romantischen Tradition verpflichteten Schönklangzuckerguss überzogen wurden.

Ihre Arbeit, die anfangs auf heftigen Widerstand und umso geringeres Verständnis stieß, gilt mittlerweile jedem zeitgemäßen Interpreten als Selbstverständlichkeit. Der heute 73-jährige Harnoncourt

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