Ein Platz unter der Sonne

Politik | Thomas Wolkinger | aus FALTER 39/07 vom 26.09.2007

KUNST Kunst kann die Welt ein bisschen gerechter machen. Glauben Margarethe Makovec und Anton Lederer, die demnächst ihren legendären Kunstverein an neuem Ort wieder aufsperren. Ein Kaffeehausgespräch im Bezirk Lend.

Das Café Cillino im "Styria-Center" macht optisch einiges her. Es ist die hohe Kunst der Ein-Euro-Shop-Deko, die hier in Formvollendung vorgeführt wird. Schummrige, gelbe Lichtgirlanden sind über die kleinen Tische gespannt, rundum rankt sich künstliches Grün die vertäfelten Wände empor. In einer Dichte, die gerade noch gemütlich ist. Türkische Frauen huschen am Café vorbei in Richtung Supermarkt, an den Nebentischen versitzen Frührentner Zeit beim ersten Bier.

Schräg gegenüber dem kleinen Einkaufszentrum, das ins Herz des Grazer Bezirks Lend gebaut ist, und in unmittelbarer Nachbarschaft einer Peep Show wollen Margarethe Makovec und Anton Lederer in wenigen Wochen ihren neuen Kunstraum eröffnen. Sie sind nicht die Einzigen, die versuchen, die Kunst in


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