Das Lächeln des Jurij Gagarin

Herwig G. Höller | Kultur | aus FALTER 39/07 vom 26.09.2007

RAUMFAHRT Wenn die Kunst auf Reise in die Vergangenheit geht: Ein Kulturmanager, ein Maler, ein Dokumentarfilmer und ein Journalist auf den Spuren der sowjetischen Kosmonauten-Ikone Jurij Gagarin. Ein Reisebericht.

Österreich war ziemlich aus dem Häuschen, als Jurij Gagarin im Mai 1962 ins Land kam. Der erste Mensch im All, der am 12. April 1961 in seinem Raumschiff "VOSTOK-1" 108 Minuten lang und einmal den Planeten umkreist hatte, galt damals als eine Art sowjetischer Popstar mit massiver Ausstrahlung. Während des Besuchs musste er sogar von Polizisten vor zu stürmischen weiblichen Fans geschützt werden. "Die österreichische Jugend ist hocherfreut, dass die ersten Flüge ins All von Sowjetmenschen ihrer Generation vollbracht wurden", sprach ein hübsches Mädchen in einer vollen Wiener Stadthalle, wie Gagarin in seiner Autobiografie schreibt. Es folgten Massenaufläufe in obersteirischen Industriestädten. Aber auch am Grazer Hauptplatz, wo Gagarin sich von einer überdimensionalen

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