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Medien | aus FALTER 40/07 vom 03.10.2007

Teurer Empfang von SMS Wer hätte das gedacht? Auch der bloße Empfang von SMS kann Geld kosten. Die Arbeiterkammer warnt, dass unseriöse Handydienste Mehrwert-SMS versenden, für die der Konsument dann zahlen muss. Im Fall eines Handykunden hätten sieben ungeöffnete SMS sogar 28 Euro gekostet. Die Arbeiterkammer rät, die eigene Mobiltelefonrechnung zu kontrollieren und Nummern, die mit 09 beginnen, provisorisch zu sperren.

Vorsicht, Ihr iPhone zerstört sich selbst! Apple-Kunden schäumen. Der Konzern veröffentlichte ein Update für sein iPhone. Dessen Installation führt aber dazu, dass gehackte Handys großteils unbrauchbar werden. Das Unternehmen zeigt den Betroffenen nun die kalte Schulter: Wer die Software des iPhone ohne Berechtigung modifiziert hat, dem verfällt die Garantie. Auf diese Weise dämmt der Konzern die Zahl jener iPhones ein, die für andere Netze entsperrt werden. Apples Konkurrent Nokia macht sich in einer Werbekampagne über dieses Verhalten lustig. In den USA wirbt der Handymarktführer mit dem Slogan: "Handys sollten für alles offen sein."

Munteres Löschen bei Wikipedia "Wir sind weder die gelben Seiten noch ein Reiseführer." So argumentierte ein Administrator des Onlinelexikons Wikipedia, nachdem er den Beitrag über das Restaurant Mzoli in Kapstadt löschte. Doch dieser Beitrag war von dem Wikipedia-Gründer Jimmy Wales höchstpersönlich verfasst worden, dieser regte sich darüber auf. Prompt entbrannte eine Debatte über die Notwendigkeit mancher Einträge. In letzter Zeit werden Informationen nämlich zunehmend gelöscht oder extrem gekürzt. Das vorläufige Ergebnis der Debatte: Mzoli ist wieder beim Mitmach-Lexikon zu finden.


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