Fragen kostet nichts


Matthias Dusini
Kultur | aus FALTER 40/07 vom 03.10.2007

MUSEEN Bis Anfang nächsten Jahres möchte Kulturministerin Claudia Schmied die inhaltliche Ausrichtung der Bundesmuseen geklärt haben.

Es fehlt nicht an Räumen, es fehlt ihnen in Wien an Politik", konstatierte der ehemalige Direktor des New Yorker Guggenheim Museums Tom Messer 1985 in Anbetracht der heimischen Museumslandschaft. Dieses Manko versucht die seit Jänner amtierende Kulturministerin Claudia Schmied nun zu beheben. Vor drei Wochen wurde auf einem Treffen mit den Direktoren und Direktorinnen der Bundesmuseen und der Nationalbibliothek ein Fragenkatalog verteilt. "Was ist grundsätzlich die gesellschaftliche Relevanz von Museen?" oder "Welches sind die inhaltlichen Schwerpunkte Ihres Hauses?" lauteten etwa zwei Fragen.

Der Hintergrund: Nach ihrer Ausgliederung aus der ministeriellen Bürokratie 1998 traten die Häuser, die eigentlich eine wissenschaftliche Bestimmung haben, in einen ökonomischen Wettbewerb zueinander; die finanziellen Zuwendungen des Staates wurden seither nicht

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