Beck to the Roots

Wolfgang Kralicek | Kultur | aus FALTER 40/07 vom 03.10.2007

THEATER Das Schauspielhaus wird wieder ein Autorentheater. Jetzt hat der neue Direktor Andreas Beck seinen ersten Spielplan bekannt gegeben.

Andreas Beck hatte sich gerade ein Ei in die Pfanne geschlagen, als der Stadtrat anrief und gute Nachrichten hatte. Zehn Monate später sitzt der frischgebackene Direktor des Wiener Schauspielhauses in der Schneiderei des Theaters und verkündet seinen ersten Spielplan. Wiedereröffnet wird das Schauspielhaus Ende November mit vier Premieren österreichischer Autoren an zwei Tagen. Damit ist von Anfang an klar: Das Schauspielhaus wird wieder ein Autorentheater im engeren Sinne des Wortes. Wie in den Neunzigerjahren, als Schauspielhaus-Gründer Hans Gratzer seine zweite Ära mit Werner Schwab, Marlene Streeruwitz & Co startete, soll die Mittelbühne in der Porzellangasse wieder ein Haus für zeitgenössische Dramatik werden.

Die Stoßrichtung kommt nicht überraschend. Schon als Dramaturg galt der 42-jährige Deutsche als Spezialist für Gegenwartstheater;

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