Arm und sexy

Joseph Gepp | Stadtleben | aus FALTER 40/07 vom 03.10.2007

20 Jahre Radboten Das ist "MitosÇ". Er ist der schnellste Radbote Österreichs. Nur deshalb verdient er gut. Eine Tour durch die kultige und prekäre Welt der Wiener Radboten.

Statt eines Einstellungsgesprächs hatte Róbert MitosÇinka, 25, eine Irrsinnsfahrt durch Wien zu bewältigen. "Es war mein erster Tag in der Firma", erzählt der Slowake, "und der Chef sagte:, In der Jasomirgottstraße im ersten Bezirk wartet eine Lieferung auf dich. Jetzt wirst du zeigen, was du kannst.'" MitosÇinka - am Funkgerät heißt er "MitosÇ" - zeigte, was er kann: Er raste los. Von der Zentrale des Fahrradbotendienstes Go in Rudolfsheim-Fünfhaus über die äußere und innere Mariahilfer Straße, Gumpendorfer Straße ("Da sind weniger Ampeln als auf der Mariahilfer Straße"), Ring und Kärntner Straße ("Bis halb elf sind dort auch Fahrräder erlaubt") bis zur Jasomirgottstraße beim Stephansplatz. Zwölf Minuten brauchte er bis ans Ziel. MitosÇ, nach den Ergebnissen der österreichischen Fahrradbotenmeisterschaft

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