Lücken der Moderne

Thomas Wolkinger | Kultur | aus FALTER 40/07 vom 03.10.2007

FESTIVAL Das kunsthaus muerz schlägt heuer musikalisch neue Brücken. Aber nicht nach Graz.

Mürzzuschlag und Graz waren einander schon einmal näher. Lange Jahre steuerte das kunsthaus muerz seine "werkstatt", die im Jahr 1980 unter Hans Werner Henze ihren Anfang nahm, dem steirischen herbst bei. Seit letztem Jahr gehen die Mürzzuschlager eigene Wege. "Es gab nichtkongruente Ziele", sagt kunsthaus-Leiter Robert Lotter. Heuer hat Lotter das Musikprogramm des obersteirischen Kunsthauses auf neue Fundamente gestellt und statt der herbstlichen "werkstatt" gleich ein neues Festival gesetzt, das sich der Musik der klassischen Moderne verschrieben hat.

"Brücken in die Gegenwart" heißt es und findet zeitgleich zum musikprotokoll statt. Der Termin, sagt Lotter, sei aber nicht gegen dieses gerichtet, sondern habe sich aus der "Verfügbarkeit der Künstler" ergeben. Aber auch in der Obersteiermark haben die "Brücken" Verwirrung gestiftet und den traditionellen Festival-Dreiklang im September -

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