Knecht

Bringt mir den Kopf von Klaus S.

Politik | Doris Knecht | aus FALTER 41/07 vom 10.10.2007

Ziemlich unglückliches Timing für diese Kolumne. Drei Wochen trag ich die Geschichte schon im Notizbuch herum, und jetzt, wo sie mir wieder unterkommt, ist der Zeitpunkt weniger als semioptimal. Denn was ich jetzt nicht wissen kann - ob Thomas Glavinic am Montag Abend den Deutschen Buchpreis erhalten haben wird (was ich nicht glaube; ich denke, die Juroren wollten ihn nur necken) -, wissen Sie jetzt schon; zumindest könnten Sie es wissen, Sie Ignorant. So oder so ist Glavinic augenblicklich der heimische Schriftsteller-Shooting-Star, der eine, der jetzt ein unbestimmtes Zeitfenster lang alles darf, zu allem eine Meinung haben soll und sich nichts gefallen zu lassen braucht, der eine, den jetzt alle schon immer volle super gefunden haben wollen, echt total immer schon. Und das ist okay, denn sein neues Buch ist wirklich gut, vermag aber dennoch nicht, mich mit dem vorherigen zu versöhnen.

Als ich Glavinic kürzlich zufällig backstage im Rabenhof vorgestellt werde, ist er gerade sehr


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