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Kultur | Sebastian Fasthuber | aus FALTER 41/07 vom 10.10.2007

MUSIKWIRTSCHAFT Musiker als Unternehmer, zahlungsunwillige Konsumenten, MySpace als Talentbühne und Multimedia-Abos als möglicher Ausweg aus der Krise: Die Musikbranche befindet sich im Umbruch.

Einmal angenommen, Sie würden beim Kauf den Preis einer Musik-CD selbst bestimmen können - wie viel würden Sie geben? 15 Euro? 9,99? Oder doch nur fünf? Die durchaus mehrdeutig zu verstehende Frage, wie viel Musik heute noch wert ist, beschäftigt die Branche derzeit intensiv. Der seit Jahren schwächelnde Handel mit Tonträgern nimmt weiter ab, stattdessen wird immer mehr Musik - vor allem einzelne Hit-Songs, seltener ganze Alben - in Form von legalen MP3-Downloads übers Internet verkauft. Das nützt in erster Linie dem Computerhersteller Apple, mit iTunes der Platzhirsch auf dem virtuellen Markt, und nicht so sehr den Plattenfirmen - von den Künstlern ganz zu schweigen (siehe Interview auf Seite 64).

Zusätzlich angefacht wurde die Diskussion vergangene Woche von der einflussreichen britischen


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