"Alles wird anders"

Kultur | Carsten Fastner | aus FALTER 41/07 vom 10.10.2007

MUSIKWIRTSCHAFT Nach Kaffee, Tee und Jutesäcken soll nun auch fair produzierte Musik ausgezeichnet werden. Ein Gespräch mit Fair-Music-Initiator Peter Rantasa über die gröbsten Fouls im Musikgeschäft.

Nach dem Vorbild von Fair Trade möchte eine neue Initiative für Fair Play im Musikgeschäft sorgen: Fair Music versteht sich als positiv geführte Marketingkampagne für die Erhaltung kultureller Vielfalt, den Schutz der künstlerischen Freiheit, die Etablierung gerechter Regeln und die Stärkung von Künstlern und Hörern auf einem schwierigen Markt im Umbruch. Plattenfirmen, Produzenten und einzelne Tonträger, die entsprechende Standards einhalten, werden mit einem Gütesiegel prämiert. Vier solcher Auszeichnungen wurden bei der Vorstellung der Initiative im Rahmen der Ars Electronica bereits vergeben: an das Linzer Projekt Tonga.Online, das sich um den Erhalt des kulturellen Erbes der Tonga in Simbabwe und Sambia bemüht; an female:pressure, eine Wiener Datenbank für weibliche


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige