Neue Platten

Kultur | aus FALTER 41/07 vom 10.10.2007

KLASSIK

Joseph Haydn:

Sinfonien 88-92

(S. Rattle, Berliner)

Emi

Wenn er nur noch einen einzigen Komponisten dirigieren dürfte, sagte Simon Rattle einmal, dann würde er Haydn wählen: "Weil er so viel vom Leben verstanden hat. Er war ein außerordentlich vollständiger Mensch." Rattles Begeisterung für Haydns Erfindungsreichtum, Intelligenz, Empfindungskraft und Humor klingt auch durch, wenn er mit seinen Berlinern die fünf zwischen den "Parisern" und den "Londonern" entstandenen Sinfonien Nr. 88 bis 92 spielt: apollinisch funkelnd, agil und federnd akzentuiert - und witzig schon lange vor Haydns Pointe mit dem doppelten "falschen Schluss". C. F.

GLOBAL

MoZuluArt:

Zulu meets Mozart

Emarcy/Universal

Ein Sängertrio aus Simbabwe (Insingizi) und ein Pianist aus Österreich (Roland Guggenbichler) verschmelzen die traditionelle Mbube-Musik des südlichen Afrika (Marke "The Lion sleeps tonight") mit gediegenem Kammerjazz: Das klingt theoretisch mäßig innovativ und praktisch nicht viel mehr als nett.


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