"Irgendwann wird abgepfiffen"

Extra | Erich Klein | aus FALTER 41/07 vom 10.10.2007

INTERVIEW Ferdinand Schmatz spricht über seinen neuen "wilden Roman", über seine Zeit im Kreis um Hermann Nitsch, die Ähnlichkeiten von Fußball und Literatur sowie die gegenwärtige Konjunktur österreichischer Belletristik.

Der Lyriker und Essayist Ferdinand Schmatz, 1953 in Korneuburg geboren, galt lang Zeit als einer der Erben der Wiener Gruppe. In mittlerweile mehr als dreißig Buchpublikationen finden sich Reflexionen zur literarischen Moderne, zu experimenteller Literatur und zu deren Überwindung sowie zur zeitgenössischen bildenden Kunst. Neben Essaybänden wie "Sprache Macht Gewalt" (1994) oder "maler als stifter" (1997) stehen die Gedichtbände "das grosse babl,n" (1999) und "tokyo, echo oder: wir bauen den schacht zu babel weiter" (2004). Sie wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, zuletzt erhielt Ferdinand Schmatz den H.-C.-Artmann-Preis (2006). Nach "portierisch" (2001) ist "Durchleuchtung - ein wilder Roman aus Danja und Franz" seine zweite größere Prosaarbeit.


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