Ens gustaria ésser danesos!

Extra | Oliver Hochadel | aus FALTER 41/07 vom 10.10.2007

SPRACHPOLITIK In der Sprachenfrage sind die Katalanen nach wie vor hochsensibel. Der Wiener Romanist Georg Kremnitz erklärt, warum die Katalanen gerne Dänen wären, viele ihrer Schriftsteller auf Spanisch schreiben und die Politiker auf die "normalització lingüística" setzen.

Die Frankfurter Buchmesse stellt üblicherweise jeden Herbst ein Gastland vor (2006: Indien). Dass heuer kein Land, sondern mit Katalonien eine Region eingeladen wird, deren Autonomiebestrebungen in Spanien naturgemäß nicht nur freudig aufgenommen werden, macht diese Wahl zu einem nicht unumstrittenen Politikum. Wir sprachen mit dem Romanisten Georg Kremnitz über das Konfliktpotenzial dieser Entscheidung. Kremnitz, 1945 in Ellwangen (Baden-Württemberg) geboren, ist Professor auf dem romanistischen Institut der Universität Wien. Zu seinen Schwerpunktgebieten zählt die Soziologie der Kommunikation, zuletzt veröffentlichte er unter anderem "Mehrsprachigkeit in der Literatur. Wie Autoren ihre Sprachen wählen"


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