Lasset alle Hoffnung fahren

Extra | Thomas Aistleitner | aus FALTER 41/07 vom 10.10.2007

SCHWARZER HUMOR Die bizarre Buchreihe "Lemony Snicket", die nun mit dem 13. Band zu Ende geht, konfrontiert ihre jungen Leser mit abgrundtief bösen Erwachsenen, Sarkasmus und oberlehrerhaften Abschweifungen. Die Kids finden es "endgeil".

Wenn du gern Geschichten mit einem Happy End liest, solltest du lieber zu einem anderen Buch greifen." Die Warnung des Autors steht schon auf der Rückseite des Buches, wird im ersten Kapitel mehrfach wiederholt, und was sonst kann man erwarten von einem Buch, das "Der schreckliche Anfang" heißt?

Gleich auf den ersten Seiten brennt das Haus der Geschwister Violet, Klaus und Sunny Baudelaire ab, ihre Eltern kommen darin um, und die Kinder bleiben allein zurück. Bis sie über das große Vermögen der Eltern verfügen dürfen, müssen sie erst einmal volljährig werden - und offenbar will die ganze Welt genau das verhindern.

Es beginnt damit, dass das Sorgerecht einem zwielichtigen Verwandten namens Graf Olaf übertragen wird. Zuerst versucht der Graf "nur",


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